Bedeutung von Trinken und Essen
für die schulische Leistung

Brotbox

Essensausschuss

 

Regelmäßiges Trinken und die Mahlzeiten sind wichtig für Schulkinder. Im langen Schulalltag können sie sich besser konzentrieren und am Unterricht teilhaben, wenn sie regelmäßig kalorienfreie Durstlöscher verfügbar haben und ans Trinken erinnert werden. 1,2 Liter Flüssigkeit brauchen Grundschulkinder pro Tag, an heißen Tagen etwas mehr. Die geistige Leistungsfähigkeit wie Konzentration, Lernfähigkeit und Erinnerungsvermögen sinkt schon bei einem Flüssigkeitsmangel von ein bis zwei Prozent des Körpergewichts. Wasser oder ungesüßter Tee sind die besten Schulgetränke, ungeeignet sind koffeinhaltige Getränke und gesüßte Getränke.

Essen liefert zusätzlich die Energie für fitte Schulkinder und alle Nährstoffe, die sie für ein gesundes Aufwachsen brauchen. Für Schulkinder ist regelmäßiges Essen wichtig.

 


 

Brotbox

Ein Frühstück zu Hause, eine abwechslungsreiche Brotbox für zwischendurch und ein abwechslungsreiches Schulmittagessen - diese Mahlzeiten füllen die Energiespeicher über den Tag. Was sollte es zum Frühstück oder in der Brotbox geben? Einen Durstlöscher, etwas aus Getreide (z.B. Haferflocken, Brot oder Brötchen), etwas Gemüse und/oder Obst und etwas aus Milch. 

 

Beispiele für Brotboxen

 

 

Tipps von Eltern und Schülern

Daniela H, Mutter: Meine Tochter (9 Jahre, 4. Klasse) hat zur Zeit eine Knäckebrot-Phase. Heute gibt es Roggenknäckebrot mit Frischkäse, Salatblatt, Gurke und Gouda. Wichtig ist eine Verpackung aus Butterbrotpapier, damit das Knäckebrot knackig bleibt und nicht weich wird.

Obst und Rohkost gibt es je nach Saison: Heute Apfel, Mandarine und ein Stück Gurke. Es muss mundgerecht geschnitten sein. Sie liebt es zwar, in einen ganzen Apfel zu beißen, aber die Pausenzeit ist zu kurz. Sie schafft es dann nicht und dann landet der zweimal abgebissene Apfel im Müll.

Mara hat auch immer eine Trinkflasche dabei, meist mit Wasser gefüllt. Im Winter mag sie auch oft Tee, gerne Brennnesseltee-Mischung, Beeren- oder Kräutertee. Sie entscheidet sich dazu morgens spontan.

 

Pepe, Schüler (13 Jahre, 8. Klasse): »Am liebsten nehme ich eine Stulle mit, Käse oder manchmal Salami. Die hält auch bis zur 7. Stunde durch. Aufstriche sind da nicht so gut, die quellen auch an der Seite raus… Aber was Frisches muss immer in die Box, ich mag gern Äpfel und Paprika, auch Gurke oder ein paar Nüsse für zwischendurch. Süßkram geht gar nicht, das hat sich in unserer Klasse schon ziemlich weit verbreitet, is Standard!«


 

Essensausschuss

Wie kann ich als Eltern teil aktiv werden und mich beteiligen? Informieren Sie sich über den Speiseplan am Aushang oder der Website der Schule bzw. des Hortes. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kind, was es gegessen hat und ob es geschmeckt hat. Es ist wichtig, dass Kinder in der Schule mittags essen. Fallen Ihnen dauerhafte Ablehnungen auf, dann sprechen Sie die Betreuer Ihres Kindes an. 

Sie können sich außerdem als gewählte Eltervertreter im Essensausschuss der Schule engagieren. Er ist verantwortlich für die Auswahl eines Caterers und die kontinuierliche Qualitätsbeurteilung des Essens. Nehmen Sie z.B. teil an Testverkostungen! Wie das gehen kann ist in der nachfolgenden Handreichung beschrieben.


 

Handreichung Teil 2 »Qualitätssicherung und -kontrolle des schulischen Mittagessens« (2015)